Hanföl

Cannabis-Öl (CBD)

Hanföl und Polyneuropathie

Eine Polyneuropathie ist eine Schädigung der peripheren Nervensysteme. Es können unterschiedliche Nerven betroffen sein. Zu den peripheren Nerven gehören z. B. solche, die den Muskeln den Befehl geben, sich zu kontrahieren. Aber auch in der Haut sind periphere Nerven angesiedelt, die für das Empfinden von Temperatur, Vibration und Berührung zuständig sind. Wenn diese Nerven geschädigt sind, kann also die Muskelversorgung oder die Sensibilität der Haut in Mitleidenschaft gezogen werden.

Die Symptome für Polyneuropathie hängen davon ab, welche Nerven geschädigt sind. Die Erkrankung kann sich also als autonome, sensible oder motorische Störung zeigen. Je fortgeschrittener die Nervenschädigung ist, desto langsamer werden Nervensignale weitergeleitet. Bei einem extremen Fall von Polyneuropathie kann der betroffene Nerv gar keine Befehle mehr weitergeben. Eine Degeneration des zu versorgenden Gewebes ist die Folge. Denn nur regelmäßig aktivierte Zellen werden aufrechterhalten.
Bei Schädigung sensibler Nerven, die von der Haut zum Gehirn führen, wird die geleitete Information über Berührungen, Vibrationen oder Temperatur gestört. Durch eine Polyneuropathie leidet oft die Wahrnehmung in Armen und Beinen. Es kommt zu Kribbeln, zu Mißempfindungen aber auch zu brennenden Schmerzen. Außerdem kann ein Schwellungsgefühl entstehen. Die Zehen sind bei einer Polyneuropathie oft als erstes betroffen.
Das geschädigte Temperaturempfinden kann dazu führen, dass sich Betroffene leichter verletzen. Auch das herabgesetzte Gefühl für Schmerzen steigert das Verletzungsrisiko.

Prävention und Linderung

Polyneuropathie ist in den meisten Fällen die Folge einer Grunderkrankung. Folgende mögliche Ursachen sollten Patienten unter die Lupe nehmen:

  • Umgang mit Giften: Alkohol, Medikamente (z. B. Zytostatika im Rahmen von Chemotherapien), Schwermetalle
  • Autoimmunreaktionen
  • Tumorerkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Erhöhter Blutdruck
  • Vitaminmangel (Vitamin B12, Vitamin B1 und Vitamin B6)

Demzufolge können

  • eine ausgewogene, basenüberschüssige Ernährung, die möglichst selbst zubereitet wird, um Gift- und Zusatzstoffe zu vermeiden
  • eine gezielte Vitamin B-Kur, um die Nervenfasern zu regenerieren
  • Reduzierung von Alkohol und Medikamenten
  • leichte sportliche Aktivitäten (auch Ergotherapie) zur Senkung des Blutdrucks und Stärkung des Immunsystems

zu einer Verbesserung der Symptome führen.

Gerade bei Hautproblemen haben sich Ölziehbäder und Wechselbäder auf Hanföl-Basis als lindernd erwiesen. Der perfekte Omega-3-Fettsäuren-Gehalt von Hanföl macht dieses Öl besonders entzündungshemmend und regenerativ.

Fazit

Polyneuropathie kann viele Ursachen haben und ist deshalb in der Bekämpfung nicht ganz leicht. Dennoch hat sich das Zusammenspiel aus Ernährungsumstellung, Vermeidung von Giften, leichten Sportaktivitäten,  Massagen, gabe von  A-Vitamin-B Kuren und Hanföl-Präparaten als unterstützend zur Linderung der Symptome erwiesen.

Hanföl bei Neurodermitis

Bei Neurodermitis handelt es sich um eine infektiöse Hauterkrankung, die in Schüben auftritt. Dabei kommt es zu trockner Haut und quälendem Juckreiz. Die Erkrankung betrifft häufig Kopfhaut, Hände und Gesicht des Patienten. Die Krankheit ist “atopisch”, d.h. sie wird durch eine überschießende Immunantwort ausgelöst.

Das Risiko, unter Neurodermitis zu leiden, hängt von der genetischen Veranlagung des Betroffenen ab. Neben dem physischen Leiden, dem starken Juckreiz, spielt auch das psychische Wohlbefinden eine starke Rolle bei Neurodermitis-Patienten. Zwar ist die Erkrankung nicht ansteckend, dennoch schämen sich viele Betroffene über ihr Aussehen. Da Neurodermitis oftmals sichtbare Hautpartien wie Gesicht und Hände betrifft, wird das Selbstwertgefühl der Erkrankten stark beeinträchtigt.

Neurodermitis-Symptome sind je nach Alter der Patienten sehr unterschiedlich.

Bei Babys und Kindern:

  • Neurodermitis bildet sich zunächst im Gesicht und an der behaarten Kopfhaut: Es entsteht Milchschorf.
  • Schuppenkrusten auf geröteter Haut

Mit zunehmendem Alter: Hautstellen verdicken sich (Flechtenbildung oder Lichenifikation)

Neurodermitis bei Erwachsenen zeigt sich durch:

  • Juckreiz
  • Irritabilität
  • Kleine juckende Hautknoten (Prurigoknötchen)
  • Lederartige Verdickungen der Gesichtshaut (Facies leonina)
  • Flächendeckende lederartige Verdickungen der Haut (Lichenifikation)

Neben genetischer Veranlagung können folgende Faktoren die Entstehung von Neurodermitis begünstigen:

  • Störungen der natürlichen Hautbarriere (bei zu trockener oder empfindlicher Haut)
  • Übertriebene Hygiene bzw. Waschgewohnheiten
  • Zu wenig Kontakt mit diversen Stoffen
  • Umweltfaktoren

Akute Neurodermitis-Schübe können durch verschiedene Faktoren verursacht werden:

  • Schwitzen
  • Falsche Reinigung
  • Wolle
  • Tabak
  • Bestimmte feuchte, schmutzige Arbeiten
  • Hausstaubmilben, Tierhaare, Pollen, Nahrung
  • Stress
  • Hormone (Menstruation, Schwangerschaft)

Prävention und Linderung

Patienten mit Juckreiz, Hautknoten, Flechten und Lichenifikation profitieren von einer regenerativen und entzündungshemmenden Behandlung mit Hanföl-Präparaten. Diese kann in Form von Hanföl als Trinklösung und ergänzend durch die äußerliche Anwendung von Hanföl erfolgen.

Fazit

Neurodermitis entwickelt sich aufgrund veränderter Lebensweisen zum Volksleiden der Industrienationen. Als vorbeugend gilt vor allem ein natürlicher Umgang mit Stoffen aller Art. Eine übertriebene Körperhygiene kann langfristig die schützende Barriere der Haut zerstören. Wichtig bei Neurodermitis Patienten sind, das Meiden von Allergenen und das Unterstützen der Hautregenation z. B. mit Omega-3-Fettsäuren-haltigen Ölen wie Hanföl.

Unsere Empfehlung Hanfoel zur Anwendung während und nach der Schwangerschaft – für eine bessere Entwicklung Ihres Kindes und zur Unterstützung bei Risikoschwangerschaften

Im letzten Drittel der Schwangerschaft sowie in den ersten Monaten nach der Geburt vollziehen sich Wachstum und Entwicklung des fötalen Nervensystems besonders rasch. Größe und Gewicht des menschlichen Gehirns nehmen während der Schwangerschaft und innerhalb der ersten zwei Lebensjahre rasant zu. Die meisten für das Hirnwachstum benötigten Lipide können endogen, d.h. vom Körper selbst, aus anderen der Nahrung entstammenden Substraten hergestellt werden, nicht jedoch die essenziellen Fettsäuren.

Die langkettigen Metabolite dieser Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren werden in sehr hohen Mengen in das Hirngewebe eingebaut, speziell in Membranen neuronaler Synapsen. Im letzten Trimester der Schwangerschaft werden u.a. verstärkt neue Synapsen an Nervenzellen und Photorezeptorzellen in der Retina gebildet. Eine mütterliche Aufnahme in der Schwangerschaft fördert unmittelbar die fötale Versorgung.

Verschiedene Studien konnten Zusammenhänge zwischen einer erhöhten Zufuhr von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in der Schwangerschaft und an den Säuglingen nach der Geburt mit positiven Auswirkungen auf verschiedene Indikatoren der kindlichen Entwicklung nachweisen. In der ALSPAC-Studie in GB wurden mehr als 10.000 schwangere Frauen und ihre Kinder untersucht. Diese Studie zeigte, dass eine höhere Zunahme von essenziellen Fettsäuren der Mutter in der Schwangerschaft mit einer deutlich besseren Entwicklung des verbalen IQ, der Feinmotorik und des sozialen Verhaltens des Kindes bis zum Alter von 8 Jahren verbunden war.

Das in den Kannabicare Kapseln enthaltene Hanföl ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (PUFAs) und beinhaltet ein Verhältnis zwischen Omega-6- (n-6) und Omega-3-Fettsäuren (n-3) von etwa 3:1 – optimal für den menschlichen Stoffwechsel. Dieses ausgewogene Verhältnis der Fettsäuren findet man bei kaum einem anderen Speiseöl. Dies und die Tatsache, dass es alle acht essentiellen Aminosäuren enthält, machen Hanföl zu einem der wertvollsten natürliche Öle und außerordentlich interessant für die menschliche Ernährung. Neben den essentiellen Fettsäuren Linolsäure (n-6) (56%) und α-Linolensäure (n-3) (14%) enthält Hanföl γ -Linolensäure (3%). Beide Fettsäuren sind für verschiedene Prozesse im menschlichen Körper unentbehrlich – vor allem bei der Blutgerinnung, der Entzündungshemmung im Gewebe und der damit verbundenen Senkung der Thrombosegefahr sowie der Immunabwehr spielen sie eine wichtige Rolle.

Zusätzlich zu Hanföl enthalen unsere Kannabicare Kapseln Vitamin E, das eine wichtige Funktion für den Muskelstoffwechsel hat. Es fördert den Muskelaufbau aus Protein und erhöht die Durchblutung der Muskeln. Außerdem unterstützt es die Konzentrations- und Merkfähigkeit und wirkt stimulierend.

Des Weiteren enthalten die Kapseln Vitamin D3, einen wichtigen Wirkstoff zur Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut sowie zum Knochenaufbau. Ein Mangel an Vitamin D kann zu Rachitis bei Kindern und Osteomalazie (Knochenerweichung) bei Erwachsenen führen. Als vierten Wirkstoff wird bei der Produktion β -Carotin, die Vorstufe von Vitamin A (Retinol), eingebracht.

Fazit

Die Ergebnisse dieser und anderer Studien weisen darauf hin, dass eine regelmäßige Aufnahme von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren durch schwangere und stillende Frauen günstige Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung hat, darunter die Entwicklung der kindlichen Sehschärfe, von kognitiven Funktionen und spontanen motorischen Aktivitäten, Verbesserungen der Aufmerksamkeitsfähigkeit und die Reifung von Schlafmuster und Immunphänotypen.

 

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